DACH SANIEREN UND FÖRDERUNG ERHALTEN

Bei der energetischen Dachsanierung können Eigentümer auf die Hilfe von Staat, Kommunen und Banken bauen. Welche Maßnahmen finanziell gefördert werden, erklären die Experten von dach.de.

Der Winter hat es wieder einmal gezeigt: Kühle Räume trotz dauerhaftem Heizbetrieb, Zugluft am Fenster und eine zu hohe Heizrechnung – alles Anzeichen, dass ein Gebäude unzureichend gedämmt ist und dadurch unnötig viel Energie verloren geht. Was den häuslichen Energieverbrauch anbelangt, liegt ein großes Einsparpotenzial beim Dach. Für die energetische Sanierung stehen Bauherren dabei eine Reihe von attraktiven Förderprogrammen zur Verfügung, die bei Banken, Kommunen oder staatlichen Behörden beantragt werden können. Welches Programm für welches Vorhaben in Frage kommt, erläutern die Experten von dach.de, dem führenden Onlineportal rund ums Thema Dach.

 

Wer sein Sanierungsvorhaben fördern lassen möchte, für den gilt generell: Den Antrag unbedingt vor Baubeginn stellen, sonst verfällt unter Umständen der Anspruch auf Förderung. Je nach Art des Antrags werden Bauherren dann entweder in Form von zinsgünstigen Krediten und Darlehen oder mit direkten Investitionszuschüssen unterstützt. Die Höhe der Unterstützung wird trotz gewisser Regelsätze in jedem Fall individuell berechnet.    

 

Von der KfW-Bank werden bei einer Dachsanierung so genannte Einzelmaßnahmen, z.B. die Wärmedämmung des Daches und der obersten Geschossdecke sowie die Erneuerung der Dachfenster, mit einem zinsgünstigen Kredit von bis zu 75.000 Euro pro Wohneinheit unterstützt. Ab 01. März 2011 kann dafür ebenso ein direkter Zuschuss von bis zu 13.125 Euro gewährt werden. Durch die nachträgliche Wärmedämmung des Daches lassen sich nicht nur Heizkosten einsparen, sondern auch zusätzlicher Wohnraum schaffen. Im Zuge der Sanierung kann das Dachgeschoss beispielsweise in einen Hobbyraum oder ein Home Office umgebaut werden, in dem später gute Arbeitsbedingungen herrschen. Die neue Wärmedämmung sorgt für ein angenehmes Raumklima, großformatige Dachfenster versorgen den Dachraum mit ausreichend Tageslicht und moderne Dämmstoffe, die trotz minimaler Dicke maximale Leistung erbringen, verhindern eine unnötige Verkleinerung des Dachraums.

Eine weitere Möglichkeit, die Energiekosten zu senken und dabei finanziell gefördert zu werden, bietet eine Solaranlage. Ihre Anschaffung wird entweder mit günstigen Krediten der KfW-Bank oder einem direkten Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) unterstützt. Außerdem lässt sich damit der gesamte Warmwasserverbrauch von April bis September abdecken.

Eine Photovoltaik-Anlage lohnt sich für den Bauherr ebenfalls doppelt, da auch sie günstig über das Programm „Erneuerbare Energien“ der KfW-Bank finanziert werden kann. Zusätzlich wird der eingespeiste Strom vom Staat vergütet – aktuell mit maximal 28,74 Cent pro Kilowattstunde Strom. Angesichts steigender Strompreise rentiert sich Solarstrom nicht zuletzt immer mehr für den Eigenverbrauch.

Damit Bauherren im manchmal undurchsichtigen „Förderdschungel“ die Übersicht behalten, steht ihnen unter www.dach.de eine umfassende Fördermittel-Datenbank zur Verfügung. Diese ermittelt anhand der individuellen Eingaben des Bauherrn die Kostenvorteile, die durch ein konkretes Modernisierungsvorhaben entstehen.

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