INDIVIDUELLE LICHT-LÖSUNGEN

Tageslicht fördert die Konzentration und trägt zur guten Laune bei. Für Dachräume gibt es die unterschiedlichsten Licht-Lösungen. Die dach.de Experten erklären, welche Variante für welchen Raum geeignet ist.

Dachräume gelten bei vielen nach wie vor als beengt und eher dunkel. Dabei sind Räume unter dem Dach mehr als alle anderen Wohnräume eines Hauses dazu prädestiniert, eine helle, freundliche Wohnatmosphäre zu schaffen. Durch Dachfenster gelangt nämlich doppelt so viel Sonnenlicht in den Wohnraum, wie bei gleich großen Fassadenfenstern. Für die optimale Lichtlösung im Dachgeschoss sollte man die Funktion der Dachräume beachten. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Dachfenster-Varianten eingesetzt werden sollten. Die Experten von dach.de, dem führenden Online-Portal rund um das Thema Dach wissen, welche Lösung für welchen Raum am besten geeignet ist.

 

Im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses findet sich oft das Schlafzimmer der Eltern oder das Kinderzimmer wieder. Für einen erholsamen, gesunden Schlaf ist Dunkelheit und Ruhe wichtig. Es sollten also in jedem Fall Dachfenster eingebaut werden, die mit einem Rollladen versehen werden können. Ansonsten bieten sich Dachfenster an, die so platziert werden, dass man morgens vom Bett aus in den Himmel blicken kann. Das erhöht den Entspannungs- und Gute-Laune-Faktor. Wenn möglich, wird das Schlafzimmer-Fenster Richtung Nord-Osten ausgerichtet, empfehlen die dach.de Experten. Dann ist die Lichtausbeute morgens am höchsten und tagsüber bleibt das Schlafzimmer auch im Sommer angenehm temperiert, da die Sonne nicht direkt in den Raum scheint.

 

Direkte Sonneneinstrahlung sollte in den Arbeitsbereichen des Dachgeschosses ebenfalls vermieden werden, z.B. im Home Office oder der Küche. Für eine gleichmäßige Ausleuchtung empfehlen die dach.de Experten hier die Ausrichtung nach Norden. Viel helles Licht und Sonne ist dagegen im Wohn- und Essbereich oder dem Hobbyraum unter dem Dach gewünscht. Lichtbänder vom Boden bis fast zur Decke können in der Breite variabel aneinandergesetzt werden und bieten so ein Maximum an Lichteinfall.

 

Generell sollte bei der Wahl des Dachfenster-Modells darauf geachtet werden, dass alle Bewohner die Fenster leicht bedienen können. Schwingfenster, die über eine Bedienleiste an der oberen Kante des Fensters geöffnet werden, sind folglich nur dann eine Lösung, wenn diese Oberkante nicht mehr als zwei Meter über dem Boden liegt. Ansonsten bietet sich das Klapp-Schwingfenster an. Es hat zusätzlich zur oberen Bedienleiste einen Griff an der Unterkante des Fensters, über den es nach oben aufgeklappt werden kann. Für eine höhere Lichtausbeute können die Klapp-Schwing-Fenster auch direkt nebeneinander angebracht werden. Besonders beliebt ist die doppelte Ausführung, der so genannte „Zwilling“.

 

Eine Besonderheit mit noch mehr Komfort ist die „Cabrio“ Variante: Diese Fensterlösung besteht aus zwei Teilen. Der obere Teil wird bis 45° aufgeklappt, der untere Teil wird herausgedrückt, wobei ein kleines Geländer ausklappt – fertig ist der Mini-Balkon.

 

Egal, für welche Licht-Lösung man sich entscheidet, die Breite der verglasten Fläche im Dachgeschoss sollte laut dach.de Experten mindestens 55 Prozent der gesamten Raumbreite einnehmen. Wer sich an diesen Grundsatz hält, kann sicher gehen, im Ergebnis einen hellen, freundlichen Dachwohnraum zu erhalten.

Mit großen und richtig geplanten Fensterflächen wird das Dachgeschoss zur lichtdurchfluteten Wohlfühlebene. Bild: dach.de
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