Die Vorteile einer Infrarotheizung sind vielfältig

„Einen Raum zu beheizen, kann doch nicht so schwer sein!“ – so könnte man meinen. Und wie mit allen Urteilen, die nur allzu vorschnell gefällt werden, liegt auch in diesem Fall die Irrtumswahrscheinlich relativ hoch. Genauer gesagt: Diese Aussage ist falsch. Denn heutzutage gibt es nicht die beste Methode bzw. Art und Weise, Räume zu erwärmen; vielmehr gibt es für jeden Raumtyp, die passende Heiztechnik respektive Heizlösung. Eine solche Heizlösung ist die Infrarotheizung. Sie eignet sich besonders für die Beheizung von Hallen bzw. generell großen Gebäuden. Warum, das erklärt der Artikel.

Hallen haben die charakteristische Eigenart, tendenziell große Räume zu sein. Was im Hinblick auf Lagerung von Gegenständen, die Unterbringung von Produktionsmitteln oder etwa für die Durchführung von Großevents, wie beispielsweise Konzerten, optimal ist, erweist sich aus der Perspektive der Heiztechnik als äußerst problematisch. Wie beheizt man eigentlich eine Halle, so dass möglichst wenig Energie verschwendet wird und Menschen und Objekte optimale Temperaturen erfahren? Man könnte nun sagen: Genauso wie alle anderen Gebäude und Räume auch, nämlich mittels klassischer Heizkörper, welche Räume indirekt über die Erwärmung der Raumluft beheizen.

Allerdings erweist sich diese Strategie im Kontext von Hallen oder generell sehr großen Räumen mit hohen, oder im Falle von Stadien gar keinen, Decken als ungeeignet bzw. als wenig effektiv. Dies einfach deshalb, weil warme Luft bekanntlich immer nach oben steigt und es unten somit vergleichsweise schnell wieder kalt wird. Die erwärme Luft staut sich förmlich an der hohen Decke oder entweicht, wenn es sich um einen Stadion handelt, völlig. Menschen, Geräte oder andere Objekte kühlen „in the long run“ schlichtweg aus. Eine Verschwendung von Heizenergie und –kosten also.

Genau an diesem Punkt kommt die Infrarotheizung ins Spiel. Denn diese erwärmt nicht die Luft, sondern die Objekte, auf die sie ausgerichtet ist. Die Wärmeenergie wird somit direkt ans Ziel transportiert und muss nicht erst den umständlichen „Umweg“ über die Luft nehmen. Infrarotheizungen werden deshalb auch als sogenannte Direktheizungen bezeichnet. Es existieren sowohl elektrisch- als auch gasbetriebene Infrarotheizungen. Welche unterschiedlichen Varianten und Technologien es dabei gibt, können Sie zum Beispiel zum Beispiel hier sehen hier sehen.

Die Beheizung via Infrarotheizung hat vor allem zwei Konsequenzen: Zum einen erzeugt sie etwa bei sich in der jeweiligen Halle aufhaltenden Menschen ein direktes Wärmeempfinden. Zum anderen strahlen die von der Heizung erwärmten Objekte, wie beispielsweise Wände oder Böden, ihrerseits Wärme in den Raum zurück und fungieren somit als sogenannte Sekundärquellen. Am Ende kann es deshalb sein, dass die Lufttemperatur in der infrarotbeheizten Halle zwar niedriger liegt, als dies infolge der Verwendung einer klassischen Hallenheizung der Fall wäre, die Menschen in der Halle jedoch trotzdem ein gleichbleibendes Wärmeempfinden haben.

Eine Infrarotheizung kann je nach Raumgröße und Bedürfnis sehr individuell gestaltet werden. Für gewöhnlich wird sie an die Decke oder an die Wand einer Halle bzw. eines Raumes gehängt. Dabei wird für die erste Berechnung der erforderlichen Heizleistung häufig folgende Faustformel zugrunde gelegt: Pro Quadratmeter sind ca. 60 Watt Heizleistung einzuplanen. Der große Vorteil von Infrarotheizungen ist zusammenfassend die direkte Erwärmung. Hierdurch geht weitaus weniger Wärme und generell Energie „verloren“, als dies bei klassischen Heizvarianten der Fall ist.

Somit kann die Installation einer Infrarotheizung auch kostensenkend sein. Für eine genaue Analyse und Beratung ist eine Beratung durch einen Fachbetrieb bzw. durch Experten sinnvoll und deshalb ratsam.

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